15 Dezember 2012

Tagesimpuls für Samstag den 15.12.2012

(Bildquelle mir leider unbekannt)
Über die Geburt der Göttin
von Uta Samiri Reichenberger
"Das Ideal der Weiblichkeit ist verbunden mit bedingungsloser Hingabe,
Sanftheit und Unterstützung.
Was nicht dazu passt, ist kritisches Beobachten, Widerstand leisten, Konfrontation.
Jeder von uns sehnt sich nach der Erfahrung von sanfter und hingebungsvoller Liebe, Zugewandtheit und Verständnis, und je feiner und empfindsamer jemand ist,
desto mehr braucht er genau diese Energie.
Wir wissen, dass alles eins und eins alles ist,
und deswegen versuchen wir, das, wonach wir uns sehnen, was wir brauchen
 als Nahrung für unsere spirituellen und kindlichen Wesensanteile,
 in unserem Herzen zu generieren und den anderen zu geben.
 Dadurch sind wir auch in dieser Schwingung und die Herzen unserer Partner
 öffnen sich, um diese begehrte Energie aufzunehmen.
Wenn wir allerdings nur im Liebe Geben bleiben,
wenn wir der Liebende sind und der andere der Geliebte,
 wenn wir wie ein Filter alle negativen Emissionen des anderen absorbieren,
ohne uns abzugrenzen oder dagegen zu halten,
weil wir nur und ausschließlich alles am anderen bedingungslos lieben wollen,
dann kommen wir in ein gefährliches Defizit und die Beziehung aus dem Gleichgewicht.
Der bewunderte und bedingungslos geliebte Partner wird immer größer,
wichtiger und richtiger und der Bewundernde wird immer kleiner und schwächer,
 weil ja seine Energie von Bestätigung und Unterstützung vom anderen absorbiert
 und assimiliert wird.
In der Mutterschaft ist diese Art der Beziehung gut und richtig,
denn die Frau sieht ja ihr Kind wachsen und sich entwickeln mit Hilfe
ihrer Zuwendung und Unterstützung.
Gemäß der „Ordnung der Liebe“ stimmen auch die Machtverhältnisse,
weil das Kind anerkennt, dass es die Mutter braucht wie den Boden
unter den Füßen und das Brot zum Essen.
Wenn allerdings zwischen zwei erwachsenen Personen diese Art der mütterlichen
Liebe auf den Mann gerichtet wird, dann besteht die Gefahr, dass nur sein inneres
 Kind immer mächtiger wird und nur sein Ego immer größer und stärker,
weil ja beide durch die bedingungslos liebende Frau genährt und bestatigt werden.
Wir Frauen tun also auch unseren Männern keinen Gefallen, wenn wir die Weiblichkeit leben, wie sie im Patriarchat ideal war, ideal für die Männer,
 weil die durch ihre Frauen nur genährt und unterstützt und nicht gebremst
 oder hinterfragt werden wollten.
Wenn es jetzt darum geht, wahre Menschlichkeit, jenseits von Männlichkeit und Weiblichkeit, zu leben, dann ist es notwendig, im eigenen Inneren, beide Pole
 fest zu verankern und in die Fähigkeit hinein zu wachsen, sowohl unerbittlich männlich als auch hingebungsvollst weiblich sein zu können.
Nur dann, wenn in einer Beziehung auch die Frau Abgrenzung, Verweigerung
und Kritik wagt, und wenn der Mann Bedürftigkeit, Angst und Verwirrung zulässt,
 dann kann sich die Männlichkeit in der Frau und die Weiblichkeit im Mann
entwickeln und wachsen.
Damit also ein Mann seine innere Frau entdeckt und spüren und sich entwickeln
 lassen kann, braucht es eine Partnerin, die unerschrocken, stark und klar ist.
Diese Stärke und Klarheit muss sowohl nach innen hin, bezüglich der eigenen
wahren Gefühle und Bedürfnisse vorhanden sein, als auch nach außen,
 indem sie direkt und ohne Umschweife kommuniziert und gezeigt werden.
Dabei fallen dann alle Identifikationen mit Rollen erst einmal auf und dann weg (hoffentlich!).
Das Ego des Mannes wird versuchen, immer wieder die Frau ins Unrecht zu setzen,
wenn der Nachschub an Liebe und Bewunderung ausbleibt,
aber da muss eben die Frau über genug Klarheit, Würde und Selbstliebe verfügen,
 um sich davon nicht verunsichern zu lassen.
Es geht nicht mehr darum, eine gute oder richtige …… , was auch immer zu sein,
 sondern es geht darum, sich die Erlaubnis und die Ermächtigung zu geben,
sich selbst, seinem innersten ICH BIN treu zu sein und Ausdruck zu verleihen.
 Dadurch wird eine Kristallisation des Wesenskernes unterstützt
 und zwar in beiden Partnern.
Wichtig ist, dass BEIDE das Ideal der Freiheit und der Wahrheit auf ihre Fahnen schreiben und nicht das der bedingungslosen Liebe für den anderen.
Selbst die Kinder entwickeln sich nicht,
 wenn sie nur verhätschelt und bewundert werden!
 Wir Frauen müssen erkennen, dass wir uns an den Männern versündigen,
wenn wir sie wie Prinzen oder Könige in unserem inneren Raum behandeln.
Das Märchen vom Froschkönig sagt es uns, dass jeder (immer wieder mal) an die Wand geworfen werden muss (nicht nur die männlichen Menschen),
damit das Wahre und Echte befreit werden kann,
denn erst wenn die Form zerbricht wird das Wesen frei.
Dafür brauchen wir uns gegenseitig und helfen uns,
die unterdrückten und unbewussten Anteile von uns selbst kennen
und lieben zu lernen".
~ Uta Samiri Reichenberger am 14.12.2012~
(Bildquelle mir leider unbekannt)
Erst wenn sich aus der Raupe, der Schmetterling ent-wickelt hat,
kann er fliegen.
Die Raupe weiß nicht wie es sich anfühlt als Schmetterling zu fliegen.
Doch der Schmetterling kennt die Enge des Raupendaseins und die Anstrengung der Ent-faltung.
Und bei dieser Ent-wicklung unseres wahren Wesens
 unterstützt der Weibliche Teil, den Männlichen
und der Männliche den Weiblichen.
DANKE
(Bildquelle mir leider unbekannt)
Und...
...dabei werden wir heute gefördert....
....sich auszudehnen in neue Weiten, auf neue Ebenen....
...getragen von der Energiequalität....
"Die Ent-grenzung"
„Ich bin die Ent-grenzung.
Ich befreie mich selbst.
Ich bin frei.“
Eine gute Zeit für neue Wege, die Freiheit bringen.
Freiheit auch im Miteinander für Mann und Frau.
Eine gute Zeit für die freie Entfaltung und für die Bewusstmachung deines eigenen Wertes.
Eine gute Zeit, um dich über Behinderungen und Grenzen hinauszuentwickeln
und dir deines Selbst-Wertes gemäß, das Neue anzuziehen.
Steig über deine selbsterrichteten Grenzen und ERLAUBE dir,
dir Selbst und allen Anderen, werschätzend zu begegnen.
Höre auf dein Herz!
Die Herzenswünsche, sind der Wegweiser der Seele.
Erlaube dass dich DEINE Seele führt, lächle und staune, welche Begegnungen sie dir ermöglicht.
Fühle dich ganz neu behütet, beschützt und geführt,
denn das Licht des Urvaters und die Geborgenheit der Urmutter finden in dir zu einer Einheit.
Und heute am 7. Tag der Welle "LIEBESFINDUNG"
 mit diesem reinen Licht in dir,
begegnest du allem was ist.
Gehe WERTschätzend mit DIR SELBST und mit ALLEM um.
Beende wieder ein Stück weit, das eingegrenzte Dasein
und dehne dich in Liebe und Freude ins Neue aus.
"Das Ende, ist immer ein neuer Anfang"
"Das Enden der Raupe
ist die Geburt des Schmetterlings".
"Genieße dein Leben und wertschätze,
was du dir schon alles erschaffen hast!"

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