21 August 2011

Tagesimpuls für Sonntag den 21.08.2011

 " Das Ego schaut auf die Welt und will kritisieren.
Dies bedeutet stets einen Vergleich mit Vergangenem.
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 Die Liebe hingegeben schaut friedvoll auf die Welt und akzeptiert, was sie sieht.
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Das Ego sucht nach Unzulänglichkeiten und Schwächen.
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Die Liebe achtet auf jedes Zeichen von Stärke.
Sie sieht, wie weit jeder schon gegangen ist, und nicht, wie weit er noch gehen muss.
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Es ist so einfach, zu lieben,
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und so anstrengend, immer wieder Fehler zu finden,
denn jedesmal, wenn wir einen Fehler finden, glauben wir,
etwas dagegen unternehmen zu müssen.
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 Die Liebe weiß, dass niemals mehr benötigt wird, als noch mehr Liebe.
Es ist das, was wir alle mit dem Herzen tun, was die anderen am tiefsten berührt.
 Es sind nicht die Bewegungen unseres Körpers oder Worte in unserem Verstand,
 die Liebe übertragen.
Wir lieben von Herz zu Herz "
-Maharishi Mahesh Yogi-

Heute werden wir eingeladen sich hinzugeben, sich tragen und wiegen lassen,
denn es wirkt für uns
"Das Urvertrauen"
„Ich bin umhüllt.
Ich bin geborgen.
Es ist gut so, wie es ist.“
Ein guter Tag, für Geborgenheit und innerem Frieden.
Hab den Mut, dich dem Urvertrauen anzuvertrauen.
Und falls du von Unsicherheiten, Ängsten und Zweifeln geschüttelt bist,
verdräng sie nicht, nimm diese Gefühle an, erlaube dass sie da sind,
nimm sie wie ein Baby in dein Herz und erlöse sie in deinem Herzen.
Übergieb alles dem Wandel, mach dich so frei.
Denn hinter alldem ist diese Kraft die dich behütet und begleitet.
Bleib bei dir und genieße!!!!
Erspüre die Schönheit die dich umgibt.
Genieße diese Zeit der Wandlung des Loslassens und der liebenden Hingabe.
Gebe dich dem Wandel, den Übergängen und Veränderungen vertrauensvoll hin
UND LIEBE.
„In einer solchen Welt kann man nur zusammenleben,

wenn man nicht Misstrauen zur Grundlage
seiner menschlichen Handlung macht.
Was wir brauchen, ist Mut zum Vertrauen.“
-Hans-Günther Sohl-
***
"Ich fragte schließlich das Blatt, ob es sich fürchte, denn es
war Herbst, und die meisten Blätter waren schon herabgefallen.
Das Blatt antwortete: Nein, ich fürchte mich nicht.
 Den ganzen Frühling und Sommer über war ich sehr lebendig.
Ich arbeitete hart und half mit, den Baum zu ernähren, und vieles von mir ist nun diesem Baum.
Bitte sage nicht, dass ich nur diese Form bin, denn die Blattform ist nur ein winziger Teil von mir.
Ich bin der ganze Baum, und ich weiß, dass ich bereits innerhalb des Baumes bin.
 Wenn ich zum Erdboden zurückkehre, werde ich auch weiterhin den Baum nähren.
 Darum bin ich auch nicht beunruhigt.
Wenn ich den Ast verlasse und auf den Boden herab sinke, werde ich dem Baum zuwinken und ihm sagen:
"Ich sehe dich schon sehr bald wieder!"
Auf einmal erkannte ich hier eine Weisheit, die jener des Herz-Sutras gleicht.
 Ihr müsst das Leben sehen.
Ihr solltet nicht vom Leben eines Blattes sprechen,
sondern vom Leben in einem Blatt und Leben i n einem Baum.
 Mein Leben ist nichts als leben, ihr könnt es in mir und in dem Baum sehen.
An diesem Tag wehte ein leichter Wind, und nach einer Weile sah ich, wie das Blatt sich vom Ast löste
 und in einem freudigen Tanz zum Erdboden schwebte;
 und das Blatt sah, während es noch in der Luft herumtanzte, dass es bereits i n diesem Baum war.
Darüber war es sehr glücklich.
Ich verneigte mich, erkannte ich doch, dass wir von diesem  Blatt sehr viel lernen können.
Es hatte keine Angst, denn es wusste, dass nichts geboren wird und nichts stirbt.
Auch die Wolke am Himmel fürchtet sich nicht.
Wenn die Zeit kommt, wird die Wolke zu Regen.
-Thich Nhat Hanh-
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